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AUSFLUGTIPS

Český Krumlov, deutsch Böhmisch Krumau (auch Krumau an der Moldau oder Krummau an der Moldau) ist eine Stadt in der Südböhmischen Region in Tschechien. Sie ist Sitz des Okres Český Krumlov und wird als ein Kulturdenkmal auf der Liste des UNESCO-Welterbes geführt. Der Namenszusatz Český (Böhmisch) wurde erstmals 1439 benutzt.

Sehenswürdigkeiten

Geschichte

Über einer Furt an der Moldau errichteten die Witigonen um 1240 eine Burg, die 1253 erstmals urkundlich erwähnt wurde und im Besitz des Witiko de Chrumbenowe war. Die Burg, deren tschechische Bezeichnung Crumlov für 1259 belegt ist, war Sitz des witigonischen Familienzweiges der Herren von Krumau, der 1302 mit Wok von Krumau erlosch. Dessen Besitzungen übertrug König Wenzel II. an die ebenfalls witigonische Linie der Herren von Rosenberg, deren Wappenrose noch heute Bestandteil der Stadtflagge ist. Heinrich I. von Rosenberg, der bis dahin auf der Burg Rosenberg residierte, übertrug seinen Sitz 1302 auf die Burg Krumau, die 300 Jahre lang als Residenz der Rosenberger diente. Heinrichs Sohn Peter I. von Rosenberg ließ im ersten Drittel des 14. Jahrhunderts die Obere Burg errichten.

Bereits vor der Mitte des 13. Jahrhunderts ist eine Siedlung am rechten Moldauufer belegt. In ihr und bei der Alten Burg am linken Ufer ließen sich Kolonisten aus Bayern und Österreich nieder. Die auf dem linken Ufer der Moldau liegende Gemeinde ad latera castelli (Latrán) wurde erstmals 1274 erwähnt. Beide Siedlungen wurden 1347 durch eine Brücke verbunden und zu einer Stadt vereint. Bereits 1334 erhielten die Rosenberger vom König die Zustimmung zur Ansiedlung jüdischer Familien, die eine eigene Kolonie bildeten. Für das Jahr 1336 ist ein Stadtrat belegt. Um diese Zeit wurde die Stadt mit einer neuen Mauer befestigt und die bisherigen Tore mit Türmen bewehrt. 1375 gründeten die Rosenberger in der Nachbarschaft des Latrán die Neustadt. Durch den Ausbau von Handwerk und Handel, die Förderung von Silbererz und durch ihre Lage an der wichtigen Verbindung von Budweis nach Österreich erlangte die Stadt im 14. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blüte, die vom Aufbau religiöser Institutionen begleitet war.

Bereits um 1309 wurde die St.-Veit-Kirche und 1317 das Spital St. Jobst errichtet. 1357 ließen sich die Minoriten in Krumau nieder, deren St.-Franziskus-Kloster 1358 geweiht wurde. 1361 folgten die Klarissen, die das Kloster St. Klara errichteten. Während der Hussitenkriege wurde 1420 das Minoritenkloster beschädigt. In den religiösen Auseinandersetzungen standen Adel und Geistlichkeit mit den Herren von Rosenberg auf katholischer Seite. Obwohl der deutsche Bevölkerungsanteil deutlich zurückging, ist für das Jahr 1439 neben einem tschechischen auch ein deutscher Prediger belegt. Nachdem oberhalb des Schlosses Silber entdeckt worden war, kam es ab 1473 zu einem erneuten Zuzug deutscher Bergleute, so dass im 16. Jahrhundert wieder die deutsche Bevölkerung überwog. Bereits seit 1494 besaß die Stadt die Privilegien einer königlichen Stadt, und 1519 wurde die meißnische Bergordnung eingeführt. Unter dem Regenten Wilhelm von Rosenberg, der das Amt eines böhmischen Oberstkämmerers und Oberstburggrafen bekleidete und außenpolitischen Ehrgeiz entwickelte, wurde die Obere Burg von den Baumeistern Antonio Ericer und Baldassare Maggi zu einem repräsentativen Renaissance-Schloss umgebaut. 1584 berief Wilhelm von Rosenberg die Jesuiten nach Krumau und ließ ihnen 1586–1588 ein großes Kolleggebäude errichten. Um diese Zeit lebten in Krumau fast 2000 Einwohner in 331 Häusern.

Nach Wilhelms Tod folgte 1592 als Krumauer Regent dessen jüngerer Bruder Peter Wok von Rosenberg. Er war der letzte Rosenberger im Mannesstamm und musste 1602 die Herrschaft Krumau wegen Überschuldung, die vermutlich durch die Erschöpfung der Silberminen zustande kam, an Kaiser Rudolf II. verkaufen. Dieser überließ Krumau seinem außerehelichen Sohn Julius d’Austria als Wohnsitz. Während des böhmischen Aufstands versuchte die Ständearmee erfolglos die Eroberung der Stadt. Nach der Schlacht am Weißen Berg schenkte Kaiser Ferdinand II. die Herrschaft Krumau 1622 seinem Hofkammerpräsidenten Hans Ulrich von Eggenberg für dessen Verdienste in der Katholischen Liga. Ein Jahr später stieg Eggenberg in den Reichsfürstenstand auf, wodurch Krumau ein Herzogtum wurde. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Stadt mehrmals geplündert. Nach Kriegsende wurden zahlreiche weltliche und kirchliche Gebäude im Barockstil umgebaut.

Nach dem Aussterben der Eggenberger 1719 fiel Krumau an die Fürsten Schwarzenberg. Nachfolgend veranlasste Adam Franz von Schwarzenberg in der Burggrafschaft zahlreiche Umbauten und Erweiterungen im Stil des Wiener Barock. Nachdem die Fürsten Schwarzenberg ihre Residenz 1871 von Krumau auf das Schloss Fraunberg verlegt hatten, diente das Schloss Krumau als Verwaltungszentrum der Herrschaft Krumau. Krumau bildete Mitte des 19. Jahrhunderts eine Gemeinde die zum Gerichtsbezirk Krumau im späteren politischen Bezirk Krumau gehörte. Sie war Sitz des Bezirksgerichts und der Bezirkshauptmannschaft.

1910 bestand die Stadt aus 8662 Einwohnern, davon waren 7367 deutsch- und 1295 tschechischsprachig. Nach Errichtung der Tschechoslowakei 1918 sollte Krumau im Rahmen der von Österreich geplanten Provinz Deutschböhmen ein Zentrum des vorgesehenen Böhmerwaldgaus werden. Nachdem die Provinz Deutschböhmen am 29. Oktober 1918, einen Tag nach Gründung der Tschechoslowakei, ausgerufen worden war, kam es zu politischen Spannungen zwischen dem deutschen und dem tschechischen Bevölkerungsteil, die am 28. November 1918 zur Besetzung Krumaus durch die tschechoslowakische Armee führten. Rechtlich wurde Krumau erst mit dem Friedensvertrag von Versailles am 28. Juni 1919 der Tschechoslowakei zugesprochen und am 10. September 1919 der deutschen Bevölkerung mit dem Vertrag von Saint-Germain Minderheitenrechte gewährt.

Nach dem Münchner Abkommen gehörte die Stadt 1938 bis 1945 zum in Oberdonau umbenannten Gau Oberösterreich. 1945 wurde die deutschböhmische Bevölkerung aufgrund der Beneš-Dekrete vertrieben und fand in Österreich und Westdeutschland Aufnahme.[2][3] Alles private und öffentliche Vermögen der deutschen Ortsbewohner wurde durch das Beneš-Dekret 108 konfisziert, das Vermögen der evangelischen Kirche durch das Beneš-Dekret 131 liquidiert und die katholische Kirche in der kommunistischen Ära enteignet. Eine Restitution ist seitens der Tschechischen Republik nicht erfolgt. Tschechische Neusiedler übernahmen Wohnungen, Geschäfte und Betriebe. 1948 wurden das Schloss und der Grundbesitz verstaatlicht. 1963 wurde Český Krumlov unter staatlichen Denkmalschutz gestellt, wodurch die historische Bausubstanz und das einzigartige Ensemble erhalten blieben. Dadurch konnte es nach der politischen Wende von 1989 als Kulturdenkmal erklärt und 1992 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen werden. Nachfolgend erfolgte eine Restaurierung der historischen Gebäude und Plätze, und die Stadt erlangte eine touristische Bedeutung, der ein wirtschaftlicher Aufschwung folgte.

Český Krumlov und die Moldau gelten als wichtiges Zentrum des in Tschechien sehr beliebten Kanusports, insbesondere des Kanuwanderns. Große Teile des Films Hostel wurden in Český Krumlov gedreht.

REGION-Karte

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Hrad Rožmberk (Burg Rosenberg), eine der ältesten Burgen im Südböhmen, sie dominiert dem gleichnamigen Dorf. Sie wurde am spätestens in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut. In Jahren 1840 - 1857 während der Regierungszeit von Jiří Jan Jindřich Buquoy wurde ein gründlicher Umbau der Burg im Geiste der romantischen Gotik durchgeführt. Im Laufe der Jahrhunderte war die Burg im Eigentum von den Witigonen, den Herren von Rosenberg, den Herren von Schamberg, den Buquoy... Auf jedem Fall empfehlen wir Ihnen, die Besichtigung auch mit der Aussicht aus dem Bergfried zu kaufen und die Marterkammer zu besuchen (es handelt sich um eine Einzelexposition).

Vítkův Hrádek (Wittinghausen) ist die am höchsten stehende Burg in Böhmen– 1.053 m ü. NN mit einer Aussichtsplattform und einer einzigartigen Aussicht auf den Stausee Lipno und seine Umgebung, bei schönem Wetter kann man sogar die Alpen sehen. Die Burg liegt nur etwa 400 m weit von der Ortschaft Svatý Tomáš (Sankt Thomas), nach der man mit einem Auto kommen kann, die Ruine ist also sehr gut zugänglich. Ich persönlich empfehle Ihnen, das Auto auf dem Parkplatz „Na Uhlišti“ zu lassen und weiter den Lehrpfad 7 km zu der Burg zu Fuß zu folgen, für den Weg zurück kann man die Abkürzung direkt von Sankt Thomas zum Parkplatz benutzen. Es handelt sich dann um etwa 1,5 km.

Dívčí Kámen (Mädelstein), gotische Burg aus dem 14. Jahrhundert war im Besitz der Rosenberger, seit dem 16. Jahrhundert ist sie verlassen. Heutzutage handelt es sich um eine weiträumige frei zugängliche Burgruine. Sie haben die Möglichkeit, die ganze Ruine zu durchforschen und dank der Beschriftung bekommen Sie eine Vorstellung, wie die Burg damals ausgesehen hat. Zur Ruine kommen Sie vom Třísov, wo sich ein Parkplatz befindet. Von hier können Sie einen 3 km langen angenehmen Spaziergang zur Burgruine machen. Der Fußpfad beginnt an einer hundertjährigen Linde, weiter führt er die Felder entlang bis nach unten zum Fluss, dann öffnet sich Ihnen eine herrliche Aussicht auf die Burgruine. Tipp: Für den Weg direkt nach Třísov können Sie auch den Zug von der Haltestelle Hůrka nehmen, die Haltestelle befindet sich direkt am Parkplatz – so ein nostalgischer Weg mit einem Zug wird nicht nur Ihren Kindern Freude machen.

Čertova stěna (Teufelswand), tiefes ursprüngliches Flussbett von Moldau mit Steinblöcken und schüsselförmigen Vertiefungen, über dem rechten Ufer werden Sie ein Steinmeer eiszeitlicher Ursprungs sehen. Ein einzigartiges Beispiel der Naturkraft, nur hier versteht man, wie winzig man gegen die Natur ist. Den Parkplatz finden Sie direkt an der Straße, die nach Vyšší Brod (Hohenfurth) führt und von hier ist die Aussichtsturm noch etwa 300 m entfernt.

Kleť (Schöninger), auf dem Gipfel 1.084 m ü. NN finden Sie die älteste Steinaussichtsturm in Böhmen. Die wunderschöne Aussicht ermöglicht Ihnen, nicht nur ganze Böhmen, sondern beim günstigen Wetter auch die Alpen zu sehen. Zum Gipfel kommt man mit einer Schwebebahn von Krásetín oder zu Fuß. Ich empfehle Ihnen, markierte Fußpfade zu benutzen, der Weg unter der Schwebebahn ist am Ende ziemlich knochenbrecherisch. Ich empfehle Ihnen, für den Weg zurück die Möglichkeit der Rollerfahrt zu auszunutzen – der Pfad führt direkt zum Parkplatz unter der Schwebebahn. Die Strecke ist nicht anspruchsvoll und mit ein bisschen Vorsicht schafft sie jedermann, einschließlich Kinder.